Autoindustrie: Kritik an Begutachtungsentwurf zur Steuerreform

Clary: Maßnahmen schaden der heimischen Wirtschaft – Ideologisch gesteuerte Debatte muss konstruktiver Diskussion weichen

(OTS) „Anstatt Kritik ernst zu nehmen und von weiteren Steuererhöhungen im automotiven Sektor abzusehen, werden die ursprünglich vorgesehenen Maßnahmen nun entgegen der Warnungen von Branchenvertretern noch zusätzlich verschärft“, kritisierte der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Dr. Felix Clary heute, Mittwoch, angesichts der Veröffentlichung des Begutachtungsentwurfs zur Steuerreform. Bereits vorab sei vor einer Erhöhung des Sachbezuges für die Privatnutzung von Dienstfahrzeugen ab 120g/km CO₂-Ausstoß von 1,5 auf 2,0 Prozent gewarnt worden, da die Maßnahme zu einem Marktrückgang mit allen damit einhergehenden Nachteilen führen würde – ökologisch, fiskal- und wirtschaftspolitisch.

Der vorliegende Entwurf sehe nun eine weitere Verschärfung vor: Die erhöhte Steuer solle demnach nicht nur für alle PKW ab 120g/km CO₂-Ausstoß, die bis zum Jahr 2016 zugelassen werden, gelten, sondern die Grenze sukzessive jährlich um weitere 4g sinken – beginnend bereits 2017. Demnach liege die Grenze für den erhöhten Sachbezug 2017 bei 116g, 2018 bei 112g, 2019 bei 108g und 2020 bereits bei 104g/km CO₂-Ausstoß.
Die durchschnittliche PKW-Modell-Laufzeit betrage fünf bis sechs Jahre. In der Realität bedeute das neue Gesetz demnach, dass ein Neuwagen, der 2016 offiziell noch als umweltfreundliches Fahrzeug gilt und für welches aus diesem Grund ein geringerer Sachbezug zu entrichten ist, bereits 2017 als „umweltschädlich“ und steuerlich höher zu belasten gilt. „Das ist reine Willkür“, so Clary, der betonte: „Eine derartige Vorgehensweise wurde nie verhandelt und schwächt das Vertrauen in die Politik!“ Beispiel: der als Firmenwagen beliebte VW Passat Variant Comfortline TDI DSG läge mit 119g/km CO₂-Ausstoß derzeit unter der Grenze und wird als umweltfreundlich eingestuft. Schafft sich eine Arbeitnehmerin bzw. ein Arbeitnehmer dasselbe Auto nur ein Jahr später an, so muss monatlich bis zu 100 Euro mehr Sachbezug bezahlt werden.

Maßnahmen schwächen heimische Wirtschaft

„Wenn Reformen beschlossen werden, die derartige Auswirkungen auf eine der Leitbranchen in Österreich haben, sollten die ideologischen Debatten einer konstruktiven Diskussion unter Einbeziehung von Experten des jeweiligen Sektors, in dem Fall der Automobilwirtschaft, weichen“, forderte Clary. Entgegen der europaweiten Trends verschärfe sich die Lage am österreichischen Automarkt zusehends und diese Entwicklung sei kein Zufall sondern großteils hausgemacht. Die permanenten Steuererhöhungen im automotiven Sektor würden die Kaufkraft einer großen Bevölkerungsgruppe drücken und einen der wichtigsten Wirtschaftssektoren schwächen. „Unsere Mitglieder tragen einen wesentlichen Teil zur österreichischen Wirtschaftsleistung bei und es ist nicht verständlich, dass ihre Anregungen nicht angenommen werden“, so der Vorsitzende der Automobilimporteure.

Der Arbeitskreis der Automobilimporteure stellt eine eigens geregelte Interessenvertretung innerhalb der Industriellenvereinigung dar. Mitglieder sind die österreichischen Automobilimporteure und die Vertriebsgesellschaften der internationalen Automobilhersteller.

Autoindustrie: Österreich ist EU-weites Schlusslicht

Wien (OTS) – „Die Zahlen bestätigen, wovor wir ständig warnen. Es ist unverständlich, dass die Politik weiterhin kontraproduktiv handelt und gegen die Automobilindustrie agiert“, so Dr. Felix Clary, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, angesichts der heute, Donnerstag, veröffentlichten Zahlen des Europäischen Automobilherstellerverbandes ACEA.

Während es europaweit einen Aufschwung am Automobilmarkt gibt (+ 8,5 Prozent), gingen die Neuzulassungen in Österreich im ersten Quartal 2015 um 7,5 Prozent zurück. Nur in insgesamt sechs EU-Mitgliedstaaten ging die Zahl der Neuzulassungen zurück, unter ihnen ist Österreich das Schlusslicht.

Mehr dazu:  http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150416_OTS0232/autoindustrie-oesterreich-ist-eu-weites-schlusslicht

 

Sachbezug: Autoindustrie fordert Nachbesserungen

Wien (OTS) – „Die Rechnung der Bundesregierung bei der Erhöhung des Sachbezugs für privat genutzte Dienstfahrzeuge wird nicht aufgehen“, so der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Dr. Felix Clary. Die Autoindustrie fordere deshalb von der Bundesregierung Nachbesserungen im Rahmen der nächste Woche stattfindenden Regierungsklausur.

Die Bundesregierung begründet die Maßnahme mit einem ökologischen Interesse. „Im Sinne einer Förderung von umweltfreundlichen Fahrzeugen müssen zumindest alle Autos mit alternativem Antrieb vom Sachbezug ausgenommen werden und vorsteuerabzugsberechtigt sein -nicht nur Fahrzeuge mit Elektromotor“, so Clary.

Mehr dazu: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150320_OTS0060/sachbezug-autoindustrie-fordert-nachbesserungen

Automobilindustrie: erneute Steuererhöhung unverständlich

Wien (OTS) – „Es ist unverständlich, dass die Bundesregierung einmal mehr die Autofahrerinnen und Autofahrer zur Kasse bittet, die ohnehin schon die am stärksten steuerlich belastete Gruppe in Österreich darstellen“, so der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Dr. Felix Clary.

Rund 300.000 Dienstwagennutzer würden durch das Ergebnis der Steuerreform bis zu 100 Euro im Monat an finanzieller Mehrbelastung zu tragen haben. Dabei handle es sich zum größten Teil um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsausübung ein Dienstfahrzeug erfordere und die private Nutzung Teil der Entgeltsvereinbarung darstelle. „Eine große Gruppe der Österreicherinnen und Österreicher wird nicht aus der Steuerreform profitieren, sondern sie selbst finanzieren“, kritisiert Clary.

Mehr dazu: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150313_OTS0210/automobilindustrie-erneute-steuererhoehung-unverstaendlich

Automobilindustrie gegen neue automotive Steuern und Belastungen

Wien (OTS) – „Wir sind keinesfalls Gegner einer Steuerreform – wir befürworten eine effektive Strukturreform, die mit einer Steuersenkung einhergeht und nicht mit neuen oder höheren Steuern“, bekräftigte der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Dr. Felix Clary, heute.

Zuletzt seien die automotiven Steuern erst im März 2014 erhöht worden und nun würden im Zuge der aktuellen Steuerreformdebatte schon wieder höhere Belastungen für die Autofahrerinnen und Autofahrer diskutiert werden. „Die Belastungsgrenze ist erreicht“, so Clary.

Mehr dazu: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150309_OTS0097/automobilindustrie-gegen-neue-automotive-steuern-und-belastungen

Automobilimporteure und Autofahrerclubs: Weitere steuerliche Belastungen in jeder Hinsicht kontraproduktiv

Wien (OTS) – „Das Autoland Österreich verträgt keine weiteren Steuern rund um das Auto mehr – die Belastungsgrenze ist erreicht“, so der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Dr. Felix Clary, heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz der Automobilindustrie und der Autofahrerclubs.

In der Steuerreformgruppe wird derzeit über eine Erhöhung des Sachbezuges für Dienstfahrzeuge mit Privatnutzung diskutiert. „Und das obwohl uns von Seiten des Finanzministeriums zugesichert wurde, dass nach der Erhöhung der NoVA und motorbezogenen Versicherungssteuer im vergangenen Jahr keine weiteren Steuererhöhungen rund um das Auto beabsichtigt sind“, betonte Clary.

Mehr dazu: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150309_OTS0088/automobilimporteure-und-autofahrerclubs-weitere-steuerliche-belastungen-in-jeder-hinsicht-kontraproduktiv

VCÖ-Meldung über PKW-Dieselverbrauch einmal mehr nicht nachvollziehbar

Wien (OTS) – Der Arbeitskreis der Automobilimporteure widerspricht nachdrücklich der gestrigen Meldung des VCÖ zum durchschnittlichen Verbrauch der in Österreich zugelassenen Diesel-PKW.

Die exakte Berechnung der genannten Zahlen bleibt der VCÖ wie so oft schuldig, womit weder ihre Korrektheit noch die Richtigkeit ihrer Herleitung überprüft werden kann.

Mehr dazu: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141223_OTS0043/vcoe-meldung-ueber-pkw-dieselverbrauch-einmal-mehr-nicht-nachvollziehbar

VCÖ-Aussagen zu CO2-Emissionen des Lkw-Verkehrs sind zu hinterfragen

Wien (OTS) – Der Arbeitskreis der Automobilindustrie kritisiert die Darstellung des Anteils des Lkw-Verkehrs an der österreichischen CO2-Bilanz seitens des VCÖ aufgrund des Ignorierens allgemein bekannter Fakten.

Der günstigere Treibstoffpreis in Österreich fördert selbstverständlich das Betanken der Fahrzeuge während des Transits und stellt zudem eine beträchtliche Einnahmequelle für den österreichischen Staat dar.

Mehr dazu: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141211_OTS0082/vcoe-aussagen-zu-co2-emissionen-des-lkw-verkehrs-sind-zu-hinterfragen

Automobilindustrie bekennt sich zu Klimaschutzzielen

Wien (OTS) – Die österreichische Automobilwirtschaft betont, dass mit den EU Energie- und Klimazielen bis 2030 (minus 40 Prozent Treibhausgase, plus 27 Prozent Anteil erneuerbarer Energien) auch für den Verkehrssektor erhebliche Anstrengungen verbunden sind und verweist darauf, dass seit der Einführung und Umsetzung der EU-Abgasnormen die Emissionen bei Neuwagen bereits erheblich gesenkt wurden:
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Automobilimporteure: Elektromobilität sinnvoll fördern

Wien (OTS) – Der Verband der österreichischen Automobilimporteure spricht sich für eine Begünstigung von Erwerb und Betrieb eines Elektroautos aus.

Die Anschaffung eines E-Mobils muss einen unmittelbaren und merklichen Mehrwert für die Käufer haben. Wichtig sind hierbei auch Erleichterungen im Unterhalt um die praktische Attraktivität zu steigern.

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