E-Mobilitätsbonus wird fortgeführt

Fortsetzung unter nahezu gleichen Bedingungen – Anreize statt Verbote der richtige Weg

Wien (OTS) „Wir freuen uns, dass der E-Mobilitätsbonus, der gemeinsam von Bund (BMVIT, BMNT) und den Automobilimporteuren getragen wird, über 2018 hinaus fortgeführt wird. Denn jede Maßnahme, die dazu dient, saubere Mobilität auf die Straße zu bringen, ist wichtig und daher zu begrüßen“, so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure. Der Bonus wird zu nahezu gleichen Bedingungen in den Jahren 2019/2020 weitergeführt. Die Ankaufsförderung beträgt sowohl für Private als auch für Betriebe 3.000,- für reine E-Pkw und 1.500,- Euro für Plug-In-Hybride. Die Obergrenze des Anschaffungspreises ist für Private mit 50.000,- und für Betriebe mit 60.000,- festgesetzt. Die Förderung wird zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von den österreichischen Automobilimporteuren finanziert. Die Abwicklung erfolgt weiterhin über die KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH).

„Gerade in den kommenden Jahren wird eine Vielzahl an neuen E-Modellen auf den Markt kommen, die aufgrund ihrer erhöhten Reichweiten durchaus alltagstauglich sind. Das liegt in erster Linie auch an den strengen CO2-Flottenvorgaben, welche die Automobilhersteller einhalten müssen“, so Kerle. Dennoch befinden sich die Neuzulassungen von E-Fahrzeugen auf einem niedrigen Niveau, wenngleich die Zulassungen permanent steigen. Von Jänner bis November 2018 sind knapp 6.200 reine E-Autos in Österreich neuzugelassen worden. Das entspricht 1,9 Prozent der Gesamtzulassungen. Der Anteil am Gesamtbestand beträgt 0,4 Prozent.

Incentives für Marktdurchdringung wesentlich

„Wir sind überzeugt, dass die Ankaufsförderung wesentlich zur Marktdurchdringung beitragen kann. Anders als in anderen Ländern wird die Förderung in Österreich auch sehr gut angenommen. Insgesamt sind seit dem Start der Förderung 2017 über 14.000 Anträge eingegangen“, so Kerle und weiter: „Wir begrüßen, dass sich die aktuelle Bundesregierung für Anreize und gegen Verbote ausspricht. Die Zusammenarbeit mit den Ministerien ist durchwegs effizient und produktiv. Die Fortführung des E-Mobilitätsbonus ist ein weiteres Beispiel dafür.“

Automobilimporteure begrüßen E-Mobilitätsoffensive der Bundesregierung

Wien (OTS) „Jede Maßnahme, die dazu dient, saubere Mobilität auf die Straße zu bringen, ist wichtig und zu begrüßen“, so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure zu den heute, Mittwoch, von Umweltministerin Elisabeth Köstinger und Verkehrsminister Norbert Hofer im Ministerrat präsentierten Bevorzugungen und Anreize für die Nutzer von Elektroautos. „Ebenso wie die beiden zuständigen Bundesminister sind auch wir der Überzeugung, dass es besser ist, Anreize zu schaffen, anstatt Verbote zu setzen“, so Kerle. Elektroautos sind lokal emissionsfrei und können daher einen wichtigen Beitrag leisten, um die in der Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung festgelegten Ziele zu erreichen.

E-Mobilitätsbonus verlängern

„Wir gehen davon aus, dass die geplanten Ausnahmen vom sogenannten „Luft-100er“ und von Parkgebühren, die Öffnung der Busspuren sowie die Bevorzugung bei der Nutzung von Parkflächen Anreize zum Umstieg auf Elektroautos darstellen können. Im Gegensatz zu beispielsweise Deutschland werden hier in Österreich Anreize und Förderungen sehr gut angenommen, das können wir auch beim E-Mobilitätsbonus sehen“, so Kerle. Der E-Mobilitätsbonus ist Teil des 2016 präsentierten E-Mobilitätspakets und wird zu Hälfte vom Bund und zur Hälfte von den österreichischen Automobilimporteuren getragen. „Wir sprechen uns klar für eine Fortführung des E-Mobilitätsbonus über 2018 hinaus aus. Denn gerade in den nächsten Jahren kommt eine Vielzahl an neuen Modellen auf den Markt, die aufgrund ihrer Reichweite definitiv schon alltagstauglich sind. Die heimischen Automobilimporteure sind jedenfalls auch künftig bereit, die Anschaffung von Zero-Emission-Fahrzeugen zu fördern“, so Kerle abschließend.

Automobilimporteure zum neuen Abgastest WLTP

Autoindustrie begrüßt neues Verfahren – Längere Lieferzeiten, schwierige Preisangaben und höhere NoVA durch überhastete Einführung

Wien (OTS) Wie bekannt, gilt ab 1. September der neue Abgastest WLTP zur Ermittlung der offiziellen Verbrauchswerte von Pkw. WLTP löst den alten Messzyklus NEFZ ab und soll dazu dienen, realitätsnähere Verbrauchsangaben zu liefern. „Die Autoindustrie ist gut für die Umstellung gerüstet und begrüßt das neue, realitätsnähere Messverfahren WLTP. Dennoch gilt es insbesondere aufgrund der überhasteten Einführung – natürliche Produktionszyklen und Planbarkeit für die Hersteller wurden von der EU-Kommission bei der Regulierung nicht ausreichend bzw. erst sehr spät berücksichtigt – einige Punkte zu beachten“, so der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Günther Kerle.

Längere Lieferzeiten, schwierige Preisangaben

Zum einen komme es derzeit bei vielen Herstellern zu außergewöhnlich langen Lieferzeiten. „Alle Modelle müssen neu geprüft werden, inklusive allen einzelnen Modellvarianten, die sich aufgrund diverser Ausstattungs-, Motorisierungsmöglichkeiten etc. unterscheiden“, so Kerle. Die Zertifizierung erfolgt nicht bei den Herstellern selbst, sondern bei zertifizierten Instituten – so gut wie alle Prüfstände sind auf lange Zeit ausgelastet.

Kerle weiter: „Das neue Messverfahren WLTP berücksichtigt all diese Zusatzoptionen, dadurch fällt auch die NoVA (Normverbrauchsabgabe) für jedes Fahrzeug individuell aus. Da nicht alle Modelle rechtzeitig geprüft werden können, ist es dem Händler teilweise nicht einmal möglich, dem Kunden derzeit den endgültigen Kaufpreis mitzuteilen.“ Die NoVA wird bei der Erstzulassung fällig und auf Basis der CO2-Emissionen berechnet, die direkt an den Verbrauch gekoppelt sind.

Wie bereits mehrfach thematisiert, wird zudem die NoVA durch den realitätsnäheren Messzyklus deutlich höher ausfallen als bisher – der Kaufpreis eines Neuwagens wird im Durchschnitt bereits ab September um mehrere hundert Euro steigen. Dabei hat sich beim tatsächlichen Fahrzeug nichts geändert, die Erhöhung ist rein auf die neuen Messparameter im Rahmen des WLTP-Messverfahrens zurückzuführen.

„Grundsätzlich sollten die automotiven Steuern, wie sie derzeit existieren und vielseits veraltet sind, einer Prüfung unterzogen werden. Wie bereits mehrfach gefordert, wäre es vernünftig, die künftige Besteuerung vermehrt von den Faktoren Nutzung und Verbrauch anstatt von Besitz und Leistung abhängig zu machen“, so Kerle abschließend.

Automobilimporteure: Höhere NoVA ab September

Wien (OTS) – Wie bereits bekannt, wird der Neuwagenkauf ab September teurer. Allerdings steigen nicht die Pkw-Preise, sondern die NoVA (Normverbrauchsabgabe), die bei der Neuzulassung fällig wird. Hintergrund dafür ist der neue Abgastest WLTP, der ab September 2018 für alle neuzugelassenen Pkw gilt. „Es ist davon auszugehen, dass die NoVA durchwegs um mehrere Prozentpunkte steigt – der Neuwagenkauf kann dadurch deutlich teurer werden. Obwohl wir diese Problematik seit Monaten mit den betreffenden Ministerien besprechen, ist es bis dato nicht gelungen, bereits ab September zu einer aufkommensneutralen Lösung zu gelangen“, so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure. Dies liege auch daran, dass viele Details zum neuen Messzyklus und insbesondere zur Rückrechnung erst spät kommuniziert wurden.

Realitätsnähere Verbrauchsangaben durch WLTP

Bekanntlich werden ab 1. September 2018 die Verbrauchswerte aller neuzugelassenen Pkw anhand eines neuen Abgastests ermittelt. Dieser sogenannte WLTP-Zyklus löst den alten Fahrzyklus NEFZ ab und soll realitätsnähere Verbrauchsangaben liefern. „Das bedeutet, dass die Verbrauchsangaben inkl. CO2-Werte ab September deutlich höher ausfallen, ohne dass sich beim tatsächlichen Verbrauch etwas ändert, sondern rein aufgrund der neuen Parameter hinsichtlich der Bemessungsgrundlagen“, so Kerle.

Besonders heikel: Im Unterschied zu anderen EU-Ländern basiert in Österreich die NoVA auf diesen offiziellen Angaben. „Wir haben diese Problematik bereits früh erkannt und eine Zusage des BMF erhalten, wonach die NoVA sowie die Sachbezugs-Grenze vorerst und zumindest bis Ende 2019 noch auf Basis der „alten“ NEFZ-Werte berechnet wird. Jedoch wird ab 1. September 2018 nur noch nach dem WLTP-Zyklus gemessen und die Rückrechnung auf NEFZ-Werte erfolgt mit einem von der Europäischen Kommission generierten Tool. „Das Problem dabei ist, dass es durch die Ungenauigkeit des festgelegten Berechnungstools bereits bei der Rückrechnung zu deutlich höheren Verbrauchsangaben kommen wird. Zusammengefasst: Die NoVA für Pkw steigt bereits ab dem kommenden Monat erheblich“, so Kerle.

Automotive Besteuerung Prüfung unterziehen

Da es sich dabei um eine – wenn auch nicht bewusst herbeigeführte – Massensteuererhöhung handelt, sei es wichtig, so schnell wie möglich zu handeln. „Es wäre vernünftig, die künftige Besteuerung vermehrt von den Faktoren Nutzung und Verbrauch anstatt von Besitz und Leistung abhängig zu machen und die automotiven Steuern, wie sie derzeit existieren und vielseits veraltet sind, einer Prüfung zu unterziehen“.

Automobilimporteure: Diesel-Nachrüstungen falscher Weg

Wien (OTS) Skeptisch hinsichtlich der heute, Dienstag, diskutierten Möglichkeit der Einrichtung eines Fonds zur Nachrüstung alter Dieselautos zeigt sich der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure Günther Kerle: „Wenn es um das Thema „Umweltfreundlichkeit“ geht, dann sollte man an einem anderen Hebel ansetzen: Derzeit sind noch rund 750.000 Pkw, die maximal der Abgasnorm Euro 3 entsprechen, auf Österreichs Straßen unterwegs. Diese Alt-Fahrzeuge sind für den großen Teil der Schadstoff-Emissionen im Pkw-Sektor verantwortlich, da sie in puncto Abgasreinigung und Schadstoffemissionen natürlich nicht mit modernen Diesel-Pkw mithalten können.“ Das Ziel müsse es dementsprechend sein, diese zwölf Jahre und älteren Fahrzeuge von der Straße zu entfernen.

„Eine technische Aufrüstung von Fahrzeugen bis zur Abgasnorm Euro 3, die beispielsweise noch nicht einmal über einen Partikelfilter verfügen, ist schlicht und einfach nicht möglich“, stellt Kerle klar und weiter: „Viel sinnvoller wäre deshalb die Einführung einer Ökoprämie NEU analog zu 2009. Eine solche würde den Österreicherinnen und Österreichern den Umstieg auf einen modernen und umweltfreundlichen Pkw erleichtern sowie für eine vollständige Verschrottung der alten Autos sorgen.“

Nachrüstung von Euro 5 und 6 nicht nachvollziehbar

„Was die jungen Diesel-Pkw der Euro Abgasklassen 5 und 6 betrifft, so muss klar und deutlich festgehalten werden, dass diese jungen Fahrzeuge bei der Zulassung alle damaligen rechtlichen Voraussetzungen erfüllt haben. Es ist nicht nachvollziehbar, warum diese Fahrzeuge, die allen gültigen Kriterien entsprochen haben, nun nachgerüstet werden sollen“, kritisiert Kerle. Rein die Entwicklung und Freigabe durch die Behörden würde mindestens drei Jahre in Anspruch nehmen. Zudem seien Verschlechterungen bei der Leistung oder Systemausfälle möglich, wie zahlreiche Experten warnen. „Wesentlich ist, dass man nicht bei den jungen, modernen Diesel-Pkw, sondern bei den alten Fahrzeugen ansetzen muss. Ein Bestandsaustausch würde sowohl der Umwelt, den Kundinnen und Kunden als auch der Wirtschaft zugutekommen – eine hundertprozentige Win-win-Situation“, so Kerle abschließend.

Automobilimporteure zur Klima- und Energiestrategie: Positive Ansätze erkennbar

Wien (OTS) „Die heute präsentierte Klima- und Energiestrategie enthält erste gute und wichtige Ansätze“, so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure zur heute, Dienstag, präsentierten Klima- und Energiestrategie der österreichischen Bundesregierung. „Wir begrüßen die Absage an jegliche Art von Verboten, das Bekenntnis zur Elektromobilität sowie das gleichzeitige Bekenntnis zur Technologieoffenheit. Nun geht es daran, aus diesen Zielen die bestmöglichen Maßnahmen zu entwickeln um nachhaltige Mobilität für Alle sicherzustellen.“

Technologieoffenheit oberste Priorität

„Wir begrüßen, dass sich die beiden verantwortlichen Minister Norbert Hofer und Elisabeth Köstinger erneut gegen eine Verbotskultur und für Technologieoffenheit ausgesprochen haben“, so Kerle und weiter: „Dass derzeit alle Zeiger in Richtung E-Mobilität weisen, ist unbestritten. Dennoch kann heute noch niemand mit absoluter Sicherheit vorhersagen, wie sich die Mobilität bis 2030 entwickelt und welche Antriebstechnologie sich schlussendlich durchsetzen wird. Eine technologieneutrale Forschung und Politik sowie eine Berücksichtigung der Entwicklungen des freien Marktes sind daher unverzichtbar.“

E-Mobilitätsbonus fortführen

Im Bereich der Elektromobilität hat sich unter anderem der E-Mobilitätsbonus als wirkungsvolles Instrument erwiesen, die Elektromobilität am Markt voranzutreiben – bereits über 8.000 Förderanträge sind bis dato eingegangen. Der Elektromobilitätsbonus ist Teil des E-Mobilitätspaketes und wird als gemeinschaftliches Projekt von BMNT, BMVIT und den österreichischen Automobilimporteuren finanziell getragen. Dazu Kerle: „Unsere Empfehlung lautet klar, den E-Mobilitätsbonus über das Jahr 2018 hinaus zu verlängern. Gerade in den kommenden Jahren wird eine Vielzahl an neuen E-Modellen auf den Markt kommen, die aufgrund ihrer erhöhten Reichweiten durchaus alltagstauglich sind. Die österreichischen Automobilimporteure sind jedenfalls bereit, sich an einer derartigen gemeinsamen Förderaktion erneut finanziell zu beteiligen.“

Bei der Ausgestaltung der konkreten Maßnahmen gehe es nun darum, „einerseits die Planungs- und Rechtssicherheit für die Industrie sicherzustellen, sowie andererseits auch die soziale Verträglichkeit für die Österreicherinnen und Österreicher im Auge zu behalten“, so Kerle abschließend.

Nutzfahrzeugimporteure: Lkw sind viel sauberer als ihr Ruf

Wien (OTS) Mag. Franz Weinberger, Sprecher der österreichischen Nutzfahrzeugimporteure, räumt im Vorfeld der MAWEV Show 2018, im Rahmen welcher ab 14. März in St. Pölten-Wörth die Nutzfahrzeugbranche ihr Können demonstriert, mit gängigen Vorurteilen gegenüber Lkw auf. „Ihr Image entspricht nach wie vor nicht der Realität, wir müssen noch viel Aufklärungsarbeit leisten“, so Weinberger. Im Februar wurde er als Sprecher der österreichischen Nutzfahrzeugimporteure wiedergewählt, für Weinberger ist es bereits die vierte Amtszeit in Folge.

Strenge Abgasvorgaben zeigen eine eindrucksvolle Wirkung

„Moderne Diesel-Lkw sind viel sauberer als ihr Ruf“, stellt Weinberger fest. Denn durch die strenge Abgasgesetzgebung im Lkw-Bereich wurden die schweren Nutzfahrzeuge nahezu gänzlich von den Schadstoffen Ruß und Stickoxiden befreit. Bei den Stickoxiden ist man bereits an der Messgrenze angekommen. „Das bedeutet, dass derart wenige Stickoxide ausgestoßen werden, dass sie gerade noch gemessen werden können“, erklärt Weinberger. Verantwortlich dafür ist ein hoch wirksamer SCR Katalysator, der unter Beifügung von AdBlue die Stickoxide in das harmlose Gas Stickstoff und Wasser trennt. Die Emission von Rußpartikeln und Feinstaub verhindern geschlossene Partikelfilter, die bei neuen Diesel-Lkw bereits seit Jahren Pflicht sind.

„Die Euro-6-Lkw sind aber nicht nur am Papier, sondern auch im Realbetrieb sauber. Denn die Abgaswerte werden auch im realen Einsatz gemessen und nicht nur auf dem Prüfstand. Unabhängige Institute wie das Umweltbundesamt (UBA) haben in zahlreichen Messungen die Einhaltung der strengen Grenzwerte überprüft und bestätigt“, stellte Weinberger fest. Immerhin mehr als 40 Prozent und somit nahezu jeder zweite in Österreich betriebene Lkw entspricht bereits der umweltfreundlichen Euro-6-Norm.

Zudem gibt es auch im Bereich der alternativen Antriebe enorme Fortschritte. Vor allem die Elektromobilität für den urbanen und stadtnahen Verkehr sowie der Einsatz von Erdgas (LNG Liquified Natural Gas) für den schweren Fernverkehr entwickeln sich derzeit vielversprechend. Die Hersteller investieren mit verstärkten Anstrengungen in die Entwicklung alternativer Antriebsformen, was in naher Zukunft zu einer zusätzlichen Verbesserung der Umweltbilanz führen wird. „Die Nutzfahrzeugbranche ist fit für die Zukunft“, so Weinberger abschließend.

Über die Interessenvertretung

Der Ausschuss der Nutzfahrzeuge befasst sich mit den besonderen Anliegen der Nutzfahrzeugbranche (ab 3,5 t) in Österreich und ist im Arbeitskreis der Automobilimporteure in der Industriellenvereinigung (IV) angesiedelt. Mitglieder sind die führenden Vertreter der Lkw- und Omnibusmarken DAF, IVECO, Mercedes-Benz, MAN, Renault Trucks, Scania sowie Volvo Trucks.

Automobilimporteure: Keine Auswirkungen für Österreich zu erwarten

Wien (OTS) Nach der Entscheidung des deutschen Bundesverwaltungsgerichts, welches Dieselfahrverbote in Städten grundsätzlich für zulässig hält, gibt Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, Entwarnung: „In Österreich stehen keine Fahrverbote im Raum. Die Ausgangslage ist – bspw. in Wien – eine ganz andere als in den deutschen Städten: Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wurden in Wien 2017 an allen 13 Messstellen die EU-Grenzwerte für Feinstaub erneut klar unterschritten.“ Auch die Stickoxidbelastung ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Das war auch Anlass genug für Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) vergangene Woche Fahrverbote dezidiert auszuschließen.

D: Keine modernen Diesel-Pkw betroffen

„Klar festhalten muss man zudem, dass auch in Deutschland ausschließlich ältere Dieselfahrzeuge von der aktuellen Fahrverbots-Diskussion betroffen sind“, so Kerle. Demnach müssten sich Autofahrerinnen und Autofahrer, die einen modernen Euro-6 Diesel-Pkw besitzen, auch in Deutschland keine Sorgen darüber machen, ob sie in Zukunft aus deutschen Städten ausgesperrt werden.

Kerle: „Diese Tatsache zeigt uns klar und deutlich, dass die Fortschritte der Automobilindustrie anerkannt werden. Denn die modernen Euro-6-Fahrzeuge sind sauber, effizient und entsprechen den höchsten Umweltstandards. Es gibt überhaupt keinen Anlass dazu, neue Diesel-Pkw aus den Städten zu verbannen.“ Entsprechend erfreulich sei es, dass es in Österreich eine breite Ablehnung von Fahrverboten gibt, sowohl von der Politik als auch von Seiten diverser Interessenvertretungen wie der Arbeiterkammer oder dem ÖAMTC. Positiv zu beurteilen wären hingegen Incentives, die zur Verjüngung des Fahrzeugbestandes führen. „Die österreichischen Automobilimporteure beteiligen sich gerne an sinnvollen Maßnahmen, die sowohl der Umwelt, als auch den Autofahrern und der Wirtschaft dienen, wie beispielsweise einer Verschrottungsprämie“, so Kerle abschließend.

Automobilimporteure: Kerle als Vorsitzender wiedergewählt

Zwei zentrale Themen: Neues Messverfahren WLTP bzw. Klima- und Energiestrategie

Günther Kerle wurde gestern, Dienstag, erneut einstimmig zum Vorsitzenden und Sprecher der österreichischen Automobilimporteure gewählt. Für Kerle ist es die zweite Amtszeit, davor fungierte er als langjähriger Geschäftsführer von Mazda Austria. Als Stellvertreter wurden Mag. Gregor Strassl, Vorstandsvorsitzender Wolfgang Denzel Auto AG, und Mag. Wolfgang Wurm, Geschäftsführer Porsche Austria, neu gewählt. Als Sprecher der österreichischen Nutzfahrzeugimporteure wurde Mag. Franz Weinberger, MAN Truck & Bus, einstimmig wiederbestellt. Die Geschäfte des Arbeitskreises der Automobilimporteure führt weiterhin Dr. Christian Pesau.

Für die kommenden Jahre sieht Kerle einige wesentliche Herausforderungen auf die heimische Automobilbranche zukommen: „Eines unserer Schwerpunkt-Themen stellt derzeit die Umstellung auf das neue Messverfahren WLTP dar.“ Durch den neuen Messzyklus könne es teilweise zu deutlich höheren Verbrauchsangaben kommen. Besonders heikel: Im Unterschied zu anderen EU-Ländern basiert in Österreich die NoVA auf diesen offiziellen Angaben. Weshalb insbesondere die NoVA, aber auch andere automotive Steuern wie der Sachbezug angepasst bzw. einer Prüfung unterzogen werden müssten. Ein weiteres zentrales Thema sei die Ausgestaltung der nationalen Klima- und Energiestrategie. „Hier ist uns ein offener Zugang zum Thema wichtig. Die Debatte rund um den Individualverkehr und die verschiedenen Antriebssysteme muss auf einer sachlichen Ebene geführt werden“, forderte der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure. Der Prozess zur Abgasstrategie 2030 ist bereits im Gange und wird von den österreichischen Automobilimporteuren aktiv begleitet. „Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren wichtige Impulse setzen können, nicht nur zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes, sondern auch um Nachhaltigkeit sicherzustellen“, so Kerle abschließend.

Vienna Autoshow: Mit Vollgas in die Autosaison 2018

Termin: 11. bis 14. Jänner 2017 +++ 1 Welt-, 1 Europa- und mehr als 30 Österreich-Premieren +++ 353.320 Pkw-Neuzulassungen im Jahr 2017 bringen ein Plus von 7,2  % +++ Zeitgleich in den Hallen A und B: Ferien-Messe, Bike Village Vienna und Genusswelt +++

WIEN (10. Jänner 2017) – Von 11. bis 14. Jänner findet die Vienna Autoshow 2018 in der Messe Wien statt. 400 Neuwagen von 40 Automarken sind zu sehen, darunter befinden sich heuer eine Welt-, eine Europa- und mehr als 30 Österreich-Premieren. Rund 150.000 Besucher*) werden insgesamt erwartet. Am Presse- und Händlertag (Mittwoch, 10. Jänner 2018) luden Vienna Autoshow Veranstalter Reed Exhibitions, der Verband der österreichischen Automobilimporteure, das Bundesgremium des Fahrzeughandels und die österreichische Bundesanstalt für Statistik zu einer gemeinsamen Pressekonferenz. Politischer Vertreter am Podium war ÖVP Verkehrssprecher Abg.z.NR Andreas Ottenschläger.

Ottenschläger: Automobilwirtschaft als Schlüsselindustrie, Wettstreit der Ideen um die Antriebstechnologie der Zukunft

ÖVP-Verkehrssprecher  Abg.z.NR Andreas Ottenschläger betont die Wichtigkeit von Technologieneutralität in einer innovationsgetriebenen Zeit. „Wir möchten weder ein Verbot von Verbrennungskraftmotoren noch Fahrverbote.” Viel mehr herrsche aktuell ein “Wettstreit der Ideen” um die Antriebstechnologie der Zukunft. Hier müsse man auch entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, um neue Technologien, wie etwa die Elektromobilität, zu etablieren. „Am Ende des Tages geht es aber primär darum, was der Markt annimmt”.

Die Automobilindustrie sieht Ottenschläger als wesentliche Leitbranche der produzierenden Wirtschaft in Österreich. „Jährlich erwirtschaftet der automotive Sektor rund 43 Milliarden Euro und damit knapp 11% des Bruttoinlandsproduktes.“ Direkt und Indirekt fänden 450.000 Österreicherinnen und Österreicher dadurch eine Beschäftigung.  „Wir sprechen damit von jedem 9. Arbeitsplatz in Österreich”.

Vienna Autoshow ist Initialzündung für Neuwagenverkauf

Benedikt Binder-Krieglstein, CEO von Reed Exhibitions, sieht die Vienna Autoshow als wichtige Station im Kfz-Verkaufsjahr: „Die Vienna Autoshow ist die Initialzündung für den Neuwagenverkauf der kommenden Saison. Die Messe ist der optimale Rahmen, um die Neuwagen und innovativen Technologien entsprechend in Szene zu setzen und damit den Absatz anzukurbeln. Diesen Auftrag erfüllt die Vienna Autoshow sehr gut. Wir wissen, dass 39 % unserer Besucher einen Autokauf im Anschluss an die Messe planen. Für 73 % davon muss dies ein Neuwagen sein. Das sind beeindruckende Zahlen, die die deutliche Leuchtturmfunktion der Vienna Autoshow aufzeigen.“

Autoimporteure: Kerle richtet Appell an Bundesregierung

Der Sprecher der österreichischen Automobilimporteure Günther Kerle richtete einen Appell an die neue Bundesregierung. „Die Automobilindustrie in Österreich hat eine enorme gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Relevanz und ist eine der innovativsten Industrien überhaupt. Da ist es legitim von der Politik zu fordern, dass alle künftigen Maßnahmen nach sachlichen Kriterien geprüft und nicht nach fragwürdigen ideologischen Grundsätzen entschieden werden.“ Verwunderlich sei die im letzten Jahr aufgebrochene Diskussion rund um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. „Die Fakten zeichnen ein ganz anderes Bild: Bei allen Messstellen in verkehrsnahen Zonen sind die Schadstoffe seit 2013 eklatant zurückgegangen. Gemäß Umweltbundesamt wurde beispielsweise in Wien nur an einer einzigen Messstelle eine Überschreitung des EU-Grenzwertes festgestellt – statt den geforderten 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft waren es am Hietzinger Kai 46,7 Mikrogramm im Jahresmittel. Wir fordern einen sachlichen Zugang zu dieser Materie, sowohl von der Politik als auch von der Presse“, so Kerle. Auch was das leidige Thema Normverbrauch vs. Realverbrauch betrifft, würden massiv Fakten vermischt. Der Sinn eines Normverbrauches sei es, die Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen Produkten zu ermöglichen. Zudem werde es mit dem neuen Testverfahren WLTP ohnehin eine Annäherung an den Realverbrauch geben. Einer der Schwerpunkte wird im kommenden Jahr die damit einhergehende Neuausgestaltung der NoVA sein – der Zulassungssteuer beim Autokauf. „In dieser Angelegenheit rechnen wir fest mit der neuen Regierung“, so Kerle abschließend.

353.320 Pkw-Neuzulassungen bedeuten Plus 7,2 %

Dr. Peter Laimer, verantwortlich für die Kfz-Zulassungsstatistik bei Statistik Austria, präsentiert die Kfz-Zulassungszahlen für das Jahr 2017. „Wie bereits 2016 entwickelte sich die Zahl der Pkw-Neuzulassungen 2017 positiv“, so Peter Laimer. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 353.320 Pkw neu zugelassen, das entspricht einem Plus von 7,2% gegenüber dem Jahr 2016 (329.604) und ist nach 2011 (356.145) der zweithöchste jemals erhobene Wert. „Die Zunahme ist auf benzinbetriebene Pkw zurückzuführen, die um ein Viertel zulegen konnten, während hingegen weniger Diesel-Fahrzeuge neu zugelassen wurden“, erläutert Peter Laimer weiter. Die Neuzulassungen alternativ betriebener Pkw nahmen um mehr als die Hälfte auf 14.161 zu, wobei sie sich bei Benzin-Hybrid-Pkw mit 8.161 Stück fast verdoppelten und bei ausschließlich elektrisch betriebenen Pkw um 42,0% auf 5.433 Stück zunahmen. Die Neuzulassungen von einspurigen Kfz lagen im Jahr 2017 mit 40.744 um 6,6% unter dem Vorjahreswert; 2016 hatte die Zunahme noch 12,5% betragen. „Wie bereits in den drei Jahren davor stiegen auch 2017 die Neuzulassungen von Lkw gegenüber 2016 (+10,4%) und erreichten mit 44.127 einen neuen Höchstwert“, führt Peter Laimer aus.

Fahrzeughandel: Gute Wirtschaftslage begünstigt positiven Trend bei Kfz-Verkäufen

KommR Ing. Klaus Edelsbrunner, Obmann des Bundesgremiums des Fahrzeughandels: „Das Jahr 2017 hat sich sehr positiv entwickelt, allerdings – und das muss man klar sagen – sind die Kurzzulassungen doch erheblich angestiegen. Für die 1. Jahreshälfte 2018 gehe ich davon aus, dass sich der Markt in etwa gleich entwickeln wird wie 2017. Wir haben eine gute Wirtschaftslage und somit wird sich der positive Trend fortsetzen.

Natürlich werde die Marktentwicklung auch davon abhängen, welche Maßnahmen von politischer Seite gesetzt werden. Zur derzeitigen Diskussion über Abgaswerte, E-Mobilität, etc. beziehe das Bundesgremium des Fahrzeughandels klare Position, so Edelsbrunner. Erstens dürfe es keine Fahrverbote für ordnungsgemäß zugelassene Fahrzeuge geben. Dazu gibt es bereits eine positive Rückmeldung des Bundeskanzlers, dass eine Vernichtung von Volksvermögen oder eine Bestrafung der vielen Dieselnutzerinnen und Dieselnutzer für ihre Kaufentscheidung keinesfalls geplant ist.

Zweitens sollen Abgaswerte auf europäischer Ebene festgelegt werden. Drittens sei es Ziel des Fahrzeughandels, seinen Kunden hochwertige technisch ausgereifte, sparende und schadstoffarme Fahrzeuge anzubieten. Im Bereich der E-Fahrzeuge sei natürlich ein Ausbau der Infrastruktur unbedingt notwendig. „Für die nächsten Jahre wird es damit sicher ein Miteinander der verschiedenen Antriebstechnologien geben, verbrauchsarme Benzin- und Dieselmotoren, Hybrid, Gas, Elektro, eventuell Wasserstofffahrzeuge etc.“, prophezeit Klaus Edelsbrunner.

Ein Ticket für alle Messen und Premiere für Priority Ticket

Zeit- und ortsgleich zur Vienna Autoshow findet in der Messe Wien als Highlight die Ferien-Messe samt Genusswelt und Bike Village Vienna statt. Alle Veranstaltungen können mit einem gemeinsamen Ticket besucht werden.

Für alle, die bequem und ohne Wartezeiten die Messen besuchen wollen, gibt es erstmals ein spezielles, mengenmäßig limitiertes Priority Ticket. Diese beinhaltet die Nutzung eines exklusiven Messezutritts über das Foyer D mit inkludierter Garderobe und gilt zugleich für die Ferien-Messe. Achtung: Dieses Ticket ist nur online via website erwerbbar. Alle Tickets gibt es unter www.viennaautoshow.at/ticket.

Öffnungszeiten

Die Vienna Autoshow ist täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, alle anderen (Ferien-Messe, Genusswelt und Bike Village Vienna) jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr. (+++)

*) Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

Mehr Informationen zur Vienna Autoshow auf der Messe-Homepage www.viennaautoshow.at

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Presse-Team von Reed Exhibitions:

Director Brand PR: Mag. Paul Hammerl

Tel. +43 (0) 662 44 77 2400

E-Mail: paul.hammerl@reedexpo.at